Neapel 2005

Nach dem langen Winter hatten wir uns dieses Mal für einen Kurztrip entschieden. Von Berlin ging es mit easyjet nach Neapel, wo wir am 15. März gegen Mittag ankamen. Herrlichster Sonnenschein erwartete uns. Wir hatten uns zu Hause schon ein Programm aufgestellt, was wir alles ansehen wollten. Leider waren die 4 1/2 Tage viel zu wenig, um alles zu sehen. Aber wir haben uns prächtig erholt, sind jeden Tag von Piazza Garibaldi mit der S-Bahn oder U-Bahn zu den entsprechenden Orten gefahren. Vom Piazza Garibaldi ist es auch fussläufig nicht weit in die Altstadt von Neapel.


15. März 2005: Ercolano

16. März 2005: Pompeji

17. März 2005: Vesuv -  - Archäologisches Museum - Altstadt von Neapel

18. März 2005: Capri

19. März 2005: Pozzouli - Neapel


Ercolano - Herculaneum

Herculaneum (ital. Ercolano) war eine antike Stadt am Golf von Neapel, die beim Ausbruch des Vesuv am 24. August 79 n. Chr. untergegangen ist. Ihrem Namen nach dürfte sie als Herakleion von Griechen gegründet worden sein. Seit 307 v. Chr. gehörte sie zum römischen Einflussbereich und erhielt nach dem Bundesgenossenkrieg die Verfassung eines Municipiums. Herculaneum war kleiner als Pompeji; die Ausstattung der freigelegten Häuser deutet aber auf teilweise großen Wohlstand der Einwohner. Herculaneum wurde beim Vesuvausbruch unter bis zu 23 Meter hohen Schlammmassen begraben, nachdem ein Pyroplastischer Strom auf die Stadt niederging. War man früher davon ausgegangen, dass die Einwohner sich über das nahe gelegene Meer retten konnten, sind in den letzten Jahren im Hafenbereich der Stadt hunderte von Toten gefunden worden. 1738 begann die moderne Erforschung der Stadt, die mit Unterbrechungen bis heute andauert. Neben zahlreichen z. T. gut (einschließlich ihrer Innenausstattung) erhaltenen Privathäusern sind auch einige öffentliche Bauten und vor den Toren der Stadt gelegene Villen freigelegt worden, darunter die durch Funde verkohlter Papyrusrollen bekannt gewordene Villa dei Papiri. Die meisten der in Herculaneum ausgegrabenen antiken Kunstwerke befinden sich heute im Archäologischen Nationalmuseum in Neapel; dazu gehören u.a. die großen Bronzeskulpturen aus der Villa dei Papiri und die an verschiedenen Stellen gefundenen Fresken.