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Summer-Island-Village 1998

- unsere Eindrücke von den Malediven -

Am 30. Juli 1998 ging es via Leipzig mit Condor ab München nach Male/Hulhule und von dort mit dem Schnelldhoni nach Summer-Island-Village, ehemals Zyaaraifushi. Drei Wochen erholsamer, ruhiger und langersehnter Urlaub sollten uns dort erwarten. Es war unsere erste Reise auf die Malediven, aber alle, die uns von dort berichtet haben, waren begeistert.
Am Flughafen von Male wurden wir von Glady von NUR erwartet und er stand für die kommenden drei Wochen als Betreuer von NUR zur Seite. Nach ca. 1,5 h Bootsfahrt waren wir auf Summer-Island-Village angekommen, bekamen unseren Bungalow zugewiesen und der Urlaub konnte beginnen. Zum Mittag war Buffet, da der Freitag Feiertag ist (Islam). Hugo, der Restaurantleiter begrüßte uns und wies uns einen Tisch zu, den wir für die drei Wochen für uns allein hatten (+++). Dann wurde uns Anil vorgestellt, der unser Tischkellner in den drei Wochen war. Uns hat seine nette und freundliche Art außerordentlich gut gefallen.

BegruessungFlughafen HulhuleSummer-Island-Village
v.l.n.r.: Begrüßung auf dem Dach des Flughafens - Bandos - Flughafen Hulhule - Summer-Island-Village

Glady von NURAnil (l.) und Ali (Mitte)Barbesatzung mit Hugodie Köche
v.l.n.r: Robert mit Glady von NUR - Anil (l.), sein Vater Ali (m.) - die Barbesatzung und mit Verstärkung - die Köche haben uns gut versorgt 

Wir genossen die angenehmen Temperaturen, sowohl im Wasser als auch am Strand, den Sommer-Monsun und die fantastische Unterwasserwelt.

Monsunnach dem RegenSchönechseSittichReiher
v.l.n.r.: der Regen kam und ging... irgendwann frühmorgens - Schönechse - Wellensittiche aus Sri Lanka - er gehört zur Insel, ein Reiher

Zum Islandhopping ging es nach Kuda Hura, Kuda Bandos und Bandos. Auf der Einheimischeninsel Kuda Hura wurden die Touristen mit offenen Armen empfangen und von den Händlern zum Kaufen animiert. Auf jeden Fall ist es da wesentlich preiswerter als in Male, zumindest wurde uns das von denen bestätigt, die sich den Streß mit Male angetan hatten. Nett und freundlich sind die Menschen dort, die Schule von Hura war sehr hübsch, die Schüler tragen Uniformen und sehen sehr hübsch aus. Von Hura ging es dann nach Kuda Bandos, jener Insel, auf der die Bacardi-Werbung gefilmt wurde (berichtete uns jedenfalls Kamal). Leider haben Wind und Regen die Spuren dort hinterlassen und von den besagten Palmen gibt es außer auf Postkarten leider keine mehr. Ansonsten ist diese Insel Ausflugsziel für die Einheimischen (Male liegt ca. 9 km entfernt), was sich leider auf der Insel negativ bemerkbar machte. Nach dem Essen ging es dann nach Bandos, der ersten Urlauberinsel auf den Malediven. Die Anlage ist sehr schön, aber auch sehr preisintensiv (Softdrink so um die 8,50$!). Und es liegt in der Einflugschneise zum Flughafen, was vielleicht auch nicht unbedingt so schön ist.

Schule in HuraEingang SchuleSchülerHaus auf HuraKuda Bandos  
v.l.n.r.: Ankunft auf Hura- Schule undSchüler in Hura - Wohnhaus auf Hura - Shoppingmeile auf Hura - Palman auf Hura - auf Kuda Bandos - Kuda Bandos

BandosBandos AnlageFlugzeug über BandosDhoni
Bandos - im Hafen von Bandos - Bandos - eine gepflegte Anlage - im Hafen von Bandos - maledivisches Dhoni

Ansonsten waren wir nur am und im Wasser, wozu fliegt man sonst auf die Malediven? Gesehen haben wir leider keine Mantas, nicht einen Hai, nur einen Delphin (!), dafür aber jede Menge andere Fische; allerdings kann man jedem nur empfehlen, der auf die Malediven reist, sich vorher nicht nur über das Hotel zu informieren, sondern vielmehr über die Tiere im und am Wasser; wir haben viele Urlauber erlebt, die barfuß auf den Steinen und Korallenschutzwällen "herumkrabbelten", während irgendwo da drin eine Muräne saß; am ersten Tag griff uns ein Riesendrücker an, der in der Nähe seine Jungtiere hatte - also hieß es für uns Platzmachen - wir sind ja nur Gäste in diesem Lebensraum. Imposant waren die Steinkorallen, die es vorwiegend gab. Beeindruckend auch die Adlerrochen, auf einen Stechrochen, der sich in den Sand "eingegraben" hatte, wäre ich fast getreten, auch einer Muräne mußte ich mal "Vorfahrt" einräumen. Zu erwähnen ist vielleicht noch, daß an der Außenriffseite eine Strömung herrscht, die einem beim Schnorcheln immer wieder Richtung Lagune "schwemmte". Spaß gemacht hat auch das Banane-fahren nach Reethi Raa, der Nachbarinsel, die ca. 2 km entfernt ist. Wenn man Lust und Laune hatte, konnte man auch mit dem Kanu nach da. Aufgrund der Strömung war es schon nicht ohne. Reethi Raa ist auch eine kleine Insel, allerdings gab es da jede Menge Moskitos (wir hatten in drei Wochen nur einen im Zimmer!). Das Wassersportzentrum verleiht Kanu, Tretboot, Surfbretter und man kann mit dem Katamaran segeln. Während unseres Aufenthaltes betreute Wolfgang das Wassersportzentrum mit viel guter Laune und Humor, den er da auch brauchen konnte, denn es gab jemanden, der immer sagte: "Ich will nur mal probieren"(!) und war dann irgendwann mit dem Surfbrett im Atoll! Die Tauchbasis haben wir nicht in Anspruch genommen, obwohl wir am Ankunftstag abends herzlich von Werner begrüßt und informiert wurden. Es wurden Schnupper-Kurse für 100 $ angeboten, aber wir haben dann das Schnorcheln bevorzugt. Täglich einmal konnten wir kostenlos mit dem Boot zu einem Riff fahren (ca. 10 min. entfernt); die Boote sind allerdings nur sehr klein und es bereitet einige Mühe, aus dem Wasser wieder ins Boot zu kommen. Während des Schnorchelns saß dann der Bootsführer geduldig im Boot in der Sonne (Handtuch auf dem Kopf) und hat gewartet, bis man wieder zurück war. Bei der Wärme eine Meisterleistung.

Wolfgang
zum Schnorcheln - er wartete geduldig! - mit Wolfgang auf dem Katamaran -Fische füttern macht Spaß - Zeit zum Lesen

Zum Einkaufen auf der Insel gibt es einen kleinen Laden, Filme sind dort besonders teuer (ca. 25 $), also von zu Hause reichlich mitnehmen. Dort gibt es Souvenirs, die es auch auf andern Inseln gibt, vorwiegend Importe aus Sri Lanka, u.a. hübsche Sarongs. So richtig typisch maledivisches muß man suchen. Bezahlt wird bar oder am Ende des Aufenthalts mit Reisescheck; dann gibt es noch einen Schmuckladen, die Verkäufer freuen sich über jeden Kunden und man kann mit ihnen handeln.
Von 16.00-18.00 Uhr konnte man es sich im Coffe-Shop gemütlich machen, da gab es Sandwiches mit Käse, Ei oder Thunfisch; Kaffe oder Tee. Die Zeit bis zum Abendessen haben wir dann entweder am Strand verbracht (Sonnenuntergang) oder in der Bar, da kann man Kartenspiele ausleihen oder Dart spielen.
Fazit zu Summer-Island-Village: Eine hübsche, kleine Insel, die aber auch angebaut hat (Wasserbungalows wurden während unseres Aufenthalts gebaut und sollten im Oktober eröffnet werden). Das Personal ist sehr freundlich und nett, wir hatten "all inclusive" gebucht und waren rundum zufrieden. Allerdings ist das Essen ein Problem für alle die, die keinen Fisch mögen (und denn gab es vorwiegend), denn da gab es nur Pommes oder Spaghetti als Alternative Uns selbst hat der Fisch allemal gemundet, hervorzuheben waren auch die süßen Leckereien, obwohl wir sowas sonst nicht unbedingt mögen. Die Köche haben sich alle große Mühe gegeben. Alles in allem sind die Malediven ein Traum; wir haben einen schönen Urlaub verbracht und möchten diese Gelegenheit nutzen, dem Personal von Summer-Island-Village auf diese Art unseren herzlichsten Dank für die schöne Zeit zu sagen. Und mit Sicherheit sind die Malediven irgendwann noch mal unser Ziel.

... im Ozean

 

Malediven-Schnappschüsse - unter und über Wasser 

Steinkoralle Prachtanemone/Riff Koralle und Weißkehldoktorfisch Papagei-Fisch Anemone Fische Barbe Hirnkoralle Krabbe

Papageifisch Steinkoralle Rochen  Anemone der Rest der Familie beim Fischefüttern Fische haben immer Hunger

Sonnenuntergang weils so schön ist... noch ein Sonnenuntergang Blüte Hibiskus gelber Hibiskus Einsiedler Neugieriger Besuch

Air Maldives Atoll Inseln

Die Fotos wurden mit einer Minolta Vectis GX 4 (APS-Kamera) bzw. einer MX 10 von Sea&See gemacht. 

Weitere Informationen gibt es unter:
http://www.malediven.net
http://www.visitmaldives.com
http://home.t-online.de/home/Summer-Island-Village

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