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Hurghada - Ägypten 1997

 

Am 10. August 1997 flogen wir von Berlin-Schönefeld nach Hurghada am Roten Meer. Der Abflug war erst kurz vor Mitternacht und nach ca. 4,5 Stunden Flug kamen wir morgens gegen 4.00 Uhr in Hurghada an. Von da ging es nach Erledigung der Einreiseformalitäten zum Grand Hotel, wo wir zwei Wochen Urlaub verbringen sollten. Vorwiegend waren wir am Strand bzw. sind mit dem Boot zum Schnorcheln nach Giftun-Island.

   Grand Hotel - Anlage   Grand Hotel Hurghada vom Meer aus   Empfangshalle - Cafe

Am 13. August haben wir eine Fahrt nach Cairo unternommen. Dabei hieß es für uns nachts um 1 Uhr aufstehen, gegen 2.30 Uhr ging es dann los, entlang am Roten Meer und gegen 10.30 Uhr kamen wir in Cairo an. Als erstes besuchten wir die Citadel of Salah al-Din sowie die Alabastermoschee, auch Muhamed-Ali-Moschee genannt. Von der Zitadelle hat man einen weiten Blick über Cairo; allerdings liegt über der Millionenmetropole meist ein Dunstschleier. Zu Beginn des Jahrhunderts konnte man von der Zitadelle aus noch die Pyramiden sehen.

   Citadel of Salah al-Din   Citadel of Cairo   Bir Yussuf Brunnen   Blick auf Cairo   Blick auf Cairo

Nach der Besichtigung der Zitadelle fuhren wir weiter zum Ägyptischen Museum. Leider kann ich von da keine Aufnahmen anbieten, da das Fotografieren mit Blitz im Museum verboten ist und man dort unter den vorhandenen Lichtbedingungen keine ordentlichen Fotos zuwege bringt. Filmen kostet ca. 50 LE (Ägyptische Pfund).  Im Anschluß daran ging es zum Mittagessen und dann besichtigten wir die Pyramiden und den (die?) Sphinx von Gizeh.

   Anfahrt zu den Pyramiden   In der Chephren-Pyramide   Die Pyramiden von Gizeh   Sphinx von Gizeh

Die Reiseleiter weisen darauf hin, daß, wenn man unter Kreislaufbeschwerden leidet, nicht in die Pyramiden gehen soll; ich wollte eigentlich auch, als ich aber am Eingang ankam und den schmalen Einstieg sah und dann die Luft roch, die mir entgegenschlug, habe ich es bleiben gelassen. Wenn man drin ist, erwartet einen nur eine leere Grabkammer (s. Foto). Und mit dem rausgehen ist es dann noch mal so ein Ding, es gab da einen Aufpasser, der ohne Bakschisch keinen zurückgehen lassen wollte. 
Danach sind wir dann zurück in die Innenstadt und haben den Basar Khan-El-Khalili besucht, er ist allerdings schon zu sehr am Tourismus orientiert.

Fazit: Cairo - um al dunya - Mutter der Welt genannt, muß man gesehen haben, morgens hat die Stadt wohl 14 Millionen Einwohner, über den Tag sind es 16 Mio. Allerdings reicht da nicht nur ein Tag; krasse Gegensätze zwischen arm und reich, alt und neu. Und wenn man von den Händlern bedrängt wird, hat man verloren, wenn man die Ware in den Händen hält! Das mußten wir auch erfahren. 

Erschüttert hat uns natürlich dann der Anschlag vor dem Ägyptischen Museum. Wir waren ja ca. 5 Wochen vorher dort. Es hätte uns wohl genau so passieren können. Und vom Reiseveranstalter in Deutschland gab es keine Informationen darüber. Erst in Ägypten selbst hat man uns darüber informiert, wir sollten allerdings auch im Konvoi nach Cairo fahren, waren dann aber allein als Bus unterwegs.   

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