Croatia 2001

 

Die Super-Crew der MS "Anton":
 
Hintere Reihe: Super-Mario, Tibor, Marinko - der Kapitän
davor: Vedren - der Super-Koch und Franco

 

Dieses Jahr stand Kroatien auf unserem Urlaubsplan. Gemeinsam mit Tauchern des Tauchclubs Meissen sind wir  (31. August bis 10.September) mit dem Pkw via Österreich, Slowenien nach Kroatien gefahren. Das Wetter war uns bei der Fahrt nicht allzu wohlgesonnen, auch Opatija, wo wir unsere erste Übernachtung hatten, war vom Regen gezeichnet: Allerdings waren die Bewohner froh, endlich Regen zu haben nach Wochen endloser Trockenheit.
Am Samstag fuhren wir nach Krk, um an Bord der "MS Anton" zu gehen, die für eine Woche unser "Hotel" wurde. Was wir an diesem Tag noch nicht wussten: Das Wetter machte uns einen Strich durch die eigentliche geplante Tour, so dass wir am Ende der Woche eine Super-Tour hinter uns hatten, die bei anderem Wetter so nie stattgefunden hätte. Marinko - der Kapitän - erklärte uns, dass es Probleme mit dem Wind, dem "Bora", einem Fallwind, der aus dem Norden über die Alpen kommt, gibt. Und so verlief unsere Route wie folgt: Krk - Rab - Biograd - Skradin - Sali - Molat - Ilovic - Krk. Wir fuhren an der Küste über Biograd, Vodice, Zadar, Sibenik  bis Skradin, von da durch die Kornaten nach Sali (Dugi Otok), Molat, Ilovic zurück nach Krk. Es war eine wunderschöne Woche, wir haben viel gesehen, und am schönsten war es im Krka-Nationalpark. Leider war dort die Zeit viel zu kurz, um auch bis zu den Canyons zu fahren.
Kroatien ist schön, allerdings von See aus finde ich, sieht man die vielen Inseln, die man sonst so kaum erreichen kann. Viele der Inseln sind ja nie mit dem Auto zu erreichen, die Bewohner leben nur von den Booten, die anlegen. Auf den Inseln gibt es fast nur ältere Leute, die Jugend ist in die größeren Städte gezogen, um dort zu arbeiten.
Besonders hervorzuheben ist das saubere Wasser, wir waren richtig erstaunt, dass man da sehr große Beachtung schenkt. Auf den Inseln finden sich für Touristen Hinweise, auch was den Umgang mit Feuer auf den Inseln betrifft. Zweimal haben wir Waldbrände gesehen, wobei immer Flugzeuge unterwegs sind, um die Inseln zu kontrollieren und die Feuer zu löschen.
Als Insel fanden wir Rab am schönsten, es hat dieses gewisse Flair! In Skradin haben wir die Auswirkungen des Krieges noch sehen können, Ruinen und leerstehende verfallene Häuser, aber man ist bemüht, alles wieder aufzubauen.
Zum Schnorcheln ist die Adria nicht so geeignet, wir haben nur kleine Fische, ein Languste, einen Oktopus, eine Schraubensalpelle und viele Seeigel gesehen - dafür haben die Taucher wunderschöne Eindrücke gehabt, Gorgonien in gelb und rot, und traumhafte Steilwände. Und das war nicht zuletzt der Verdienst von Tobias, dem Dive-Guide, der hervorragende Plätze kennt.

Fähre vor Zadar Sonnenuntergang vor Biograd  
Am 8. September sind wir dann von Krk wieder Richtung Heimat gefahren, mit Zwischenstopp in Postoijna (Slowenien), um die Karsthöhlen zu besichtigen. Das war sehr beeindruckend - die sich anschließende Fahrt nach Schwanenstadt (Österreich) dann weniger - wir sind 15.00 Uhr abgefahren und waren 22.30 Uhr im Quartier in Schwanenstadt!  Wir waren dann noch bis Montag da - haben die Traun und den Atterseee besichtigt und sind dann ins kalte Deutschland zurück.