Bodensee im September 2005

 

Mitte September fuhren wir auf einen Kurzurlaub an den Bodensee. Nach einer stressigen Autobahnfahrt kamen wir zum späten Nachmittag an und erkundeten Meersburg, wo wir Quartier in den Weinbergen mit Blick auf Meersburg und den Bodensee hatten. Von da haben wir einige Orte in der Umgebung besucht.

 

Meersburg

Der Name der Stadt ist von der gleichnamigen Burg, die als geschlossener, wuchtiger Baublock die Unterstadt beherrscht, abgeleitet. Laut einer Legende, und der Beschriftung wurde sie einst von Merti Gebaut. Der Name hat sich dann jahrhunderte lang abgeschliffen, bis sie schließlich Meersburg hieß. Der landläufige Glaube, dass der Name von Meer und Burg abgeleitet ist, ist also falsch. Sie wird als „älteste, vollständig erhaltene und bewohnte Burg Deutschlands" bezeichnet. Der vielfach in das 8. Jahrhundert datierte sogenannte Dagobertsturm (benannt nach dem Frankenkönig Dagobert I.) stammt jedoch vielmehr aus dem 11./12. Jahrhundert. Oben am Hang steht das Neue Schloss aus der Barockzeit. Bis zur Säkularisation waren die Burg und das Neue Schloss Besitz der Bischöfe von Konstanz. Stadtrecht erhielt die Gemeinde im Jahr 1299. Meersburg gehörte zum Fürstbistum Konstanz, dessen Residenzstadt es 1551 nach der Reformation auch wurde, da die Stadt Konstanz zum evangelischen Glauben übertrat. Mit dem Reichsdeputationshauptschluß von 1803 kam Meersburg, wie das gesamte Fürstbistum an das Land Baden.

 

 


Wissenswertes zu Meersburg  findet man unter: http://www.bodensee-info.com/html/meersburg.html

 

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auf der Rückfahrt legten wir noch einen Zwischenstop in Amöneburg ein